Wolle - ein Rohstoff der Natur

  • Die Fähigkeit der Wollfaser zur Wasseraufnahme bei einer Temperatur von 21°C  beträgt 15-17%.
  • Der Quellwert der Wollfaser beträgt ca. 40-45%.
  • Die Wollfaser kann Temperaturen bis ca. 150°C bei trockener Umgebung unbeschadet überstehen. 
  • Die Struktur der Wollfaser wird bei 250°C zerstört.
  • Ab 590°C kann Wolle sich selbst entflammen.
  • Die Faserstabilität ist in heißem Wasser stark vom pH-Wert abhängig.
  • Die größte Faserstabilität liegt bei einem ph-Wert von 4,9.
  • Die Wollfaser ist relativ säurebeständig.
  • Sie hydrolysiert beim Kochen mit verd. Laugen zu Amino-
    säuren, Fettsäuren, Ammoniak und Schwefelwasserstoff.

Chemische Eigenschaften

Wolle als Proteinfaser kann den Luftschadstoff Formaldehyd chemisch binden und in für den Menschen ungefährliche
Bestandteile zerlegen (z.B. Wasser).

Der Mensch verbringt 90% seiner Zeit in geschlossenen Räumen! Man schätzt, dass in 10% der Räume der Grenzwert für Formaldehyd überschritten wird. Unabhängig von der Formaldehydkonzentration im Raum sowie der Luftfreuchtigkeit, bindet die Wolle das Formaldehyd chemisch und reinigt somit die Raumluft.

Quelle: "Die Wolle - Ein Sorbens für proteinaktive Luftschadstoffe", DWI e.V. Aachen, AIF-Forschungsprojekt Nr. 13150 N1, "Einsatz von Wolle im Innenraumbereich zur Verbesserung der Luftqualität".