Sponsoring mit Mehrwert
Filteranlage des Biomasseheizkraftwerks in Günzburg funktioniert vorbildlich mit Filterschläuchen von BWF Envirotec.
Im Juli 2007 hatte die Geschäftsleitung der BWF Group Filterschläuche im Wert einer fünfstelligen Summe für die Filteranlage des Biomasseheizkraftwerks Günzburg an Stadt
und Landkreis Günzburg übergeben (wir berichteten). Mit diesem Sponsoring war die Zusage verbunden, dass die von BWF Envirotec empfohlene eingesetzte Filtertechnik die Emissionen der Anlage weit unter den gesetzlich zulässigen Grenzwerten halten würde.
Diese Erwartungen wurden nicht nur erfüllt, sondern sogar übertroffen, wie die Inspektion der Filteranlage nach drei Jahren Betriebszeit nachwies. Auf Initiative von BWF Envirotec wurde im Juli 2010 gemeinsam mit den Mitarbeitern der Betreibergesellschaft KWA und des Kesselherstellers eine Revision durchgeführt. Fazit: Die Anlage ist blitzsauber und funktioniert einwandfrei. Emissionsmessungen gemäß
1. BImSchV - Verordnung für Kleinfeuerungsanlagen - belegen Staubemissionen unterhalb der Nachweisgrenze von 10mg/Nm³. (Die Emissionen sind so niedrig, dass sie mit herkömmlichen Methoden gar nicht mehr nachweisbar sind.) Die Anwendungstechniker von BWF Envirotec schätzen den tatsächlichen Wert auf deutlich unter 5 mg/Nm³. Gesetzlich zulässig wären 150 mg/Nm³. Damit ist die Günzburger Holzfeuerungsanlage eine der staubärmsten Holzfeuerungen Süddeutschlands.
Entgegen der allgemein herrschenden Auffassung ist Holz nicht zwangsläufig ein sauberer und umweltfreundlicher Brennstoff. Neben Schadgasen kann dabei auch der gefährliche lungengängige Feinstaub entstehen. Daher hatte die BWF Group seinerzeit auf den Einsatz der Schlauchfiltertechnik gedrängt, die – wie sich in Günzburg zeigte - auch unter Praxisbedingungen noch bessere Abscheidegrade als die ursprünglich vorgesehene hochwertige Elektrofilteranlage erreicht.
Die Analyse der Filterschläuche im Offinger Labor von BWF Envirotec belegt, dass das eingesetzte PTFE-Filtermedium optimal für die Anlage geeignet ist. "Es sind keinerlei Maßnahmen erforderlich. Die Filterschläuche haben eine weitere Standzeit von mindestens 24 Monaten", so Ernst Rohner, Leiter der Anwendungstechnik.
"Wir sind froh, dass wir mit zum Schutz der Umwelt und somit der Gesundheit der Bevölkerung an unserem Hauptstandort im Landkreis Günzburg beitragen können", ergänzen die geschäftsführenden Gesellschafter Stefan Offermann und Dr. Wolfgang Schmid.










